Zeitschrift Medien & Altern | Einzelausgaben

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Altern und Spiel(en)

Medien & Altern Heft 16 (Juni 2020) | Zeitschrift für Forschung und Praxis

München 2020 (vorauss. August), 96 Seiten
ISSN 2195-3341
15,00 EUR
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Produktbeschreibung

Wenn in der gegenwärtigen Corona-Krisenzeit älteren Menschen Anregungen für die Bewältigung des Alltags gegeben werden, dann ist der Verweis auf das besondere Potenzial von Computerspielen keine Seltenheit. Längst hat der Markt die vielfältigen Potenziale erschlossen, die das Spielen für das Leben im Alter hat. Konsolenspiele versprechen, die körperliche und geistige Fitness, mithin also die kognitiven und sensomotorischen Fähigkeiten zu fördern. In der Medizin werden die gesundheitsförderlichen Potenziale sogenannter „Health Games“ gepriesen. Komplementär zu den eher rezeptiven analogen Medien ermöglichen diese Anwendungen multimodale Formen der Aktivierung, die mit erweiterten Selbstwirksamkeitserfahrungen verbunden sein können. Und nicht zuletzt: Computer- und Videospiele offerieren Unterhaltung, Spaß und soziale Begegnungen. Das vorliegende Heft versammelt Beiträge, die sich der Thematik aus recht unterschiedlichen Blickwinkeln annähern, mitunter aber eines gemeinsam haben: Sie machen deutlich, dass das Spielen im Alter eine weitaus größere Beachtung verdient, als es bislang erfahren hat.
 

Inhaltsverzeichnis

Anja Hartung-Griemberg, Ralf Vollbrecht & Verena Odrig
unter Mitwirkung von Shauna Buchholz, Christiane Diemer, Lena Zoe Heinrich & Regina Schrempf

Editorial

Hans-Dieter Kübler
Faszination Spiel – Als-ob-Handeln zwischen Realität und Illusion. Einige Sondierungen

Felix Falk
Spielend durch das Alter


Benjamin Bigl
Connection lost. Nutzung und Potenziale von Computerspielen und digitalen Unterhaltungsmedien für Ältere am Beispiel einer Repräsentativbefragung in Sachsen

Alexander Unger
Senioren zocken – Die „Granny Gamer“ und ihre Relevanz für die Medienforschung in höheren Lebensaltern

Verena Odrig
Interview mit Evelyn Gundlach („Senioren Zocken“)


Spektrum

Hans J. Wulff
Von Rentnern, Gangstern, Entrepreneuren und anderen Altersfiguren: Die coming-of-late-age movies. Ein Überblick


Berichte aus Forschung und Praxis

Wolfgang Reißmann
Alters(medien)forschung in der Corona-Krise: Anregungen und Fragekomplexe


Rezensionen

Thomas Wilke
Sophie Passmann (2019): Alte weiße Männer. Ein Schlichtungsversuch. Köln: Kiepenheuer & Witsch. 303 Seiten.

Hans-Dieter Kübler
Karsten Hank, Frank Schulz-Nieswandt, Michael Wagner, & Susanne Zank (Hrsg.). (2019). Alternsforschung. Handbuch für Wissenschaft und Praxis. Baden-Baden: Nomos. 686 Seiten