Medienpädagogische Praxisforschung

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ISBN 978-3-86736-156-9
16,80 EUR
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Produktbeschreibung

Smartphones und Tablets sind längst integraler Bestandteil gesellschaftlicher und medienkultureller Fragestellungen sowie der alltäglichen Kommunikations- und Freizeitkultur. In Bildungskontexten heiÃźt es jedoch für die Geräte oftmals: „Wir müssen drauÃźen bleiben“.
Einen gänzlich anderen Weg bestreitet die praktische Filmarbeit zur Sprachförderung, wie sie der empirischen Untersuchung dieses Bandes zugrunde liegt. Hier werden Tablets explizit zu Produktionen an und von Spielfilmen eingesetzt.

Daniel Trüby geht darin unter anderem den Fragen nach:
Wie motivierend empfinden die Teilnehmer des Sprachfördercamps den Einsatz mobiler Endgeräte im Kontext von Filmarbeit bzw. aktiver Medienarbeit?
Welchen Einfluss hat der Einsatz der Tablets auf Lernerfolg und Lerneffizienz der Teilnehmer?
Inwieweit dient die im Camp implementierte mobile Lernumgebung den Teilnehmern als Sprech- und Kommunikationsanlass in der Gruppe und in den Gruppenprozessen?

Auf Basis von leitfadengestützten Interviews, einer schriftlichen Befragung und teilnehmender Beobachtung werden so erste Erkenntnisse im Schnittfeld von Filmbildung, Sprachförderung und Mobile Learning zu Tage gefördert und diskutiert.
 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung des Bandes

1.2 Aufbau des Bandes


2. Grundlagen

2.1 Aktueller Stand der Forschung

2.2 Begründung und Gegenstand des Forschungsvorhabens

2.3 Zentrale Fragestellung


3. Ausgangspunkt und Kontext: Das interkulturelle Sprachfördercamp “Film Sprache Begegnung”

3.1 Aufbau des Camps
3.1.1 Organisation
3.1.2 Die Betreuer
3.1.3 Die Teilnehmer
3.1.4 Rahmenbedingungen vor Ort
3.1.5 Ablauf des Camps

3.2. Inhaltliche Zielsetzungen
3.2.1 Filmbildung im Kontext von Sprachförderung


4. Lerntheoretische, didaktische und medienpädagogische Konzepte des Sprachfördercamps

4.1 Filmbildung als Teil aktiver Medienarbeit
4.1.1 Begriffsklärung: Aktive Medienarbeit als Perspektive von Medienkompetenz
4.1.2 Filmbildung – zentrale Vorannahmen
4.1.3 Zur Genese von Jugendvideoarbeit in auÃźerschulischen Bildungskontexten –“VideoCulture” und “CHICAM- Childen in Communication about Migration”
4.1.4 Filmbildung konkret: Lerninhalte der Filmgestaltung

4.2. Konstruktivismus
4.2.1 Lernen durch Lehren
4.2.2 Kooperatives Lernen & Gruppenpuzzle
4.2.3 Selbstgesteuertes Lernen
4.2.4 Situiertes Lernen & Anchored Instruction

4.3 Zusammenfassung


5. Mobile Learning

5.1. Mobile learning – mobiles lernen – etymologischer Zugang

5.2 Mobile learning – mobiles lernen – Annäherung an einen komplexen Begriff
5.2.1 Technologische & mediengestalterische Perspektive des Mobile Learning
Begriffs
5.2.3 medienpädagogische Perspektive des Mobile Learning Begriffs
5.2.4 allgemeinpädagogische Perspektive des Mobile Learning Begriffs

5.3 Mobile learning – mLearning – mobiles Lernen – Definition

5.4 Mobiles Lernen und aktive Medienarbeit

5.5 mobiles Lernen im Kontext des Sprachfördercamps

5.6 Mobiles Lernen in der Filmbildung


6. Zum Untersuchungsgegenstand

6.1 Lernerfolg

6.2 Lernmotivation

6.3 Lerneffizienz

6.4 Anschlusskommunikation


7. Methodische Anlage der Studie

7.1. Grundrichtung des Forschungsverständnisses und empirische Anlage

7.2. Das Forschungsdesign der Studie
7.2.1 Zielsetzung der Studie

7.3 Das leitfadengestützte Interview
7.3.1 Zielgruppe, Auswahl der Interviewpartner und allgemeine Rahmenparameter
7.3.2 Die Interviewpartner und der Ablauf der Befragung
7.3.3 Strukturierungshilfe Tablet
7.3.4 Der Interviewleitfaden

7.4 Leitfadengestütztes Interview II
7.4.1 Zielgruppe und Rahmenparameter der Interviews mit den studentischen Betreuern
7.4.2 Die Interviewpartner und der Ablauf der Befragung
7.4.3 Der Interviewleitfaden

7.5 Teilnehmende Beobachtung
7.5.1 Zielsetzung der teilnehmenden Beobachtung
7.5.2 Beobachtungskriterien

7.6 schriftliche Befragung
7.6.1. Zielsetzung, Stichprobenumfang und allgemeine Rahmenparameter
7.6.2 Skalen & Items

7.7 Transkription und Auswertung der Daten
7.7.1 Transkription
7.7.2 Datenanalyse & Auswertung


8. Darstellung der Ergebnisse

8.1. Motivation
8.1.1 Motivationale Dimension: Wohlbefinden
8.1.2 Motivationale Dimension: Interesse
8.1.3 Motivationale Dimension: Angst/Druck/Anspannung
8.1.4 Motivationale Dimension: Selbstkonzept
8.1.5 Zusammenfassung “Motivation”

8.2. Lernerfolg
8.2.1 Lernerfolg auf Ebene der Umsetzung von Lehr-/Lernmethoden
8.2.2 Lernerfolg – kommunikative Aspekte
8.2.3 Lernerfolg: Qualität des Films
8.2.4 Zusammenfassung “Lernerfolg”

8.3. Lerneffizienz
8.3.1 Lerneffizienz – inhaltliche Klarheit
8.3.2 Lerneffizienz – Anteil echter Lernzeit
8.3.3 Zusammenfassung “Lerneffizienz”

8.4. Anschlusskommunikation
8.4.1 Kommunikative Dimension: Sprechen
8.4.2 Kommunikative Dimension: Verstehen
8.4.3 Kommunikative Dimension: Zeigen und Erklären
8.4.4 Zusammenfassung “Anschlusskommunikation”

8.5 Handhabung der Tablets

8.6. Tablets als Alltagsmedium


9. Diskussion

9.1. Lernmotivation

9.2 Lernerfolg

9.3 Lerneffizienz

9.4 Anschlusskommunikation


10. Resümee und Ausblick


Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Anhang