Kinder- und Jugendliteratur aktuell

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Karin Vach (Hrsg.)

Finn-Ole Heinrich & Dita Zipfel

Heidelberger Kinderliteraturgespräch 2023

Band 15, München 2026 (Juni), 242 Seiten
ISBN 978-3-96848-207-1
20,00 EUR
inkl. gesetzl. MWSt - ggfs. zzgl. Porto und Versand
 

Produktbeschreibung

Finn-Ole Heinrich und Dita Zipfel schreiben einzeln und im Duo. Sie tun das überaus erfolgreich und wurden unabhängig voneinander u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Ihre Texte sind medienübergreifend, experimentierfreudig und mitunter provokant. In Schubladen lassen sie sich nicht stecken.
2023 waren beide Gäste des Heidelberger Kinderliteraturgesprächs. Im Zentrum stand dort, wie sich zu zweit erzählen lässt, wie Texte im Zusammenspiel mit Illustration, Bühne und Film entstehen und welche Rolle Verlage und Produktionspartner:innen dabei spielen. Diskutiert wurde auch, wo Literaturvermittlung an ihre Grenzen stößt – etwa dann, wenn sie überdidaktisierend Bedeutung festzurren will.
Aus diesen Impulsen heraus nähert sich der Band den beiden Autor:innen in drei Kapiteln aus unterschiedlichen Richtungen. Die Beiträge analysieren einzelne Bücher, verfolgen Motive quer durchs Gesamtwerk, fragen nach der Rolle von Multimodalität und stellen Texte ihren Verfilmungen und Hörfassungen gegenüber.
 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort


Autoren und Werke im Überblick

Karin Vach, Marco Magirius &
Klarissa Schröder
„Es ist einfach wirklich geil, wenn zwei Gehirne sich treffen.“
Ein Gespräch mit Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich

Ute Dettmar & Lena Hoffmann
Literatur hat keine Antworten
Finn-Ole Heinrich und Dita Zipfel: Autorschaft, Positionierungen und Praktiken im kinderliterarischen Feld

Anna Stemmann
Von Räuberhänden bis Rüben
Familiäre Konstellationen in den Romanen und Bilderbüchern von Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich

Marlene Zöhrer
Eine Rübe kommt selten allein
Der multimodale Erzählkosmos um Familie Rübe

Gerd Taube
Vorhandenes umdenken oder Neues erfinden
Strategien des dramatischen Schreibens für Kinder bei Finn-Ole Heinrich und Dita Zipfel

Peter Reichenbach & Daniel Beskos
„Lass ma machen!“ – über mairisch und Huckepack

Inger Lison
„Ein Plädoyer für Anarchie, Mut und Selbstbewusstsein“
Eine Analyse der preisgekrönten Romane Frerk, du Zwerg! (2011) und Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte (2019)

Klarissa Schröder
Aali muss los: Poetisch erzählt, sachlich entdeckt


Dita Zipfel und Werke

Gabriela Scherer
„Mich gibt´s nur mit Trecker“ und „Tschüssikowski, war schön mit dir. Kein bisschen“ – zwei grandios aus Kinderperspektive erzählte Bilderbuchgeschichten

Sascha Wittmer & Johannes Mayer
Tragikomödie voller Spektakel
Eine narratologische Textanalyse zu Brummps. Sie nannten ihn Ameise

Klarissa Schröder
165 „Alle Leben vor uns, mit uns und alle Leben nach uns haben einen Anfang und ein Ende.“
Erzählen über den Tod in Leben, Sterben und Kaninchen


Finn-Ole Heinrich und Werke

Thomas Boyken
„Ungeheuerlich ist das alles“
Finn-Ole Heinrichs Erzählbände die taschen voll wasser (2005) und Gestern war auch schon ein Tag (2009)

Stefanie Granzow & Marco Magirius
Zur Beurteilung männlicher Figuren durch Maulina Schmitt im Hörbuch Mein kaputtes Königreich

Franz Kröber
Ein „bisschen ‚schwul‘“?
Räuberhände als queere Spielfilmadaption des Romans Räuberhände

Ben Dammers und Michael Staiger
„Unsere Worte treffen alles, was der Reuber macht und denkt, höchstens ungefähr.“
Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes (2018) von Finn-Ole Heinrich und Rán Flygenring als multimodaler Roman


Verzeichnis der Autor:innen