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ISBN 978-3-96848-125-8
18,80 EUR
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Produktbeschreibung

Die Frage von Wissen und Macht hat dann ab Mitte des 17. Jahrhunderts im Laufe der Aufklärung und mit dem Beginn der Moderne eine bis heute besondere Bedeutung im Hinblick auf die gesellschaftliche Ordnung und den Fortschrittsgedanken. Denn mit dem Zugang zu und dem Erwerb von Wissen sind individuelle Souveränität im Sinne von politischer, ökonomischer und sozialer Eigenverantwortung und gesellschaftliche Teilhabe verbunden.
Doch was ist Wissen? Und wer bestimmt Wissen? Der Versuch, Wissen in einem Satz zu erklären, muss scheitern. Denn Wissen wird mit vielen Begriffen assoziiert, findet sich in Redewendungen und Formeln wie beispielsweise in Amtseiden („nach bestem Wissen und Gewissen“) und schließt das Unwissen ein. Die unterschiedlichen Disziplinen stellen denn auch ganz unterschiedliche Fragen zum Thema Wissen, wie es entsteht, wie es sich verbreitet, wie es sich verändert oder – wie in der Philosophie – wie zwischen satzförmigem, praktischen und phänomenalem Wissen unterschieden werden kann.
 

Inhaltsverzeichnis

Claudia Schmiderer (Editorial)
Die Macht des Wissens

Nico Stehr
Moderne Wissensgesellschaften

Peter J. Weber
Generative KI und menschliches Wissen

Hendrik Müller
Wissensordnung und -speicherung in historischen Wissensgesellschaften: Buntschriftstellerei und Enzyklopädien in der Antike und der Frühen Neuzeit

Jessica Seidenstücker
Chatbots im Bildungssektor: Chancen und Herausforderungen für die Wissensgesellschaft

Birgit Spies
Warum es nicht ausreicht zu wissen. Wege in die Bildungsgesellschaft

Leonhard Fuest
Überlebenswissen. Resilienz aus multidisziplinärer Perspektive

Ricarda Gades-Büttrich
Wissensgesellschaft und psychische Probleme

Katja Berg / Maximilian Schober
Medienkompetenz im Kontext der Wissensgesellschaft

Lars Timm / Philipp Walther
Fachkräftemangel, Druck und Stress - geht mühsam theoretisch erworbenes Wissen derzeit im Gesundheitswesen verloren?