Kulturelle Bildung

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Posthumanismus, Subjekt und Bildung

Zur Debatte über die Dezentrierung des Subjekts

München 2022 (September), 240 Seiten
ISBN 978-3-96848-072-5
19,80 EUR
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Produktbeschreibung

Der Mensch hat sich in seiner Geschichte häufig als Mittelpunkt der Welt gesehen. Dies hatte verheerende Folgen für seinen Umgang mit der Welt und mit sich selbst. Daher sieht man heute ein solches Verständnis als problematisch an und plädiert für eine Dezentrierung des Menschen. Damit geraten wichtige Konzepte der (westlichen) Moderne wie Vernunft, Aufklärung, Humanismus und Subjekt in den Fokus der Kritik. Das Buch verfolgt und analysiert kritisch diese Entwicklungen und fragt danach, wie unter diesen Umständen von Bildung, speziell von einer „posthumanistischen Bildung“ gesprochen werden kann.
 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Einleitung: Der Mensch (nicht mehr) im Mittelpunkt?

Teil 1: Der Humanismus in der Geschichte

2. Der Alt-Humanismus der Renaissance

3. Der Neu-Humanismus der Sattelzeit

4. Ansätze zu einer Erneuerung des Humanismus


Teil 2: Die Moderne und die liberalen Prinzipien

5. Menschenwürde als gemeinsames Band von Humanismus, Liberalismus und Demokratie

6. Eigentum und Menschenrechte

7. Mängel in unserer Gesellschaft

8. Die Moderne und die antimoderne Kritik

Teil 3: Das autonome Subjekt im Fokus der Humanismus-Kritik

9. Ãśberblick

10. Zur Genese des autonomen Subjekts

11. Das autonome Subjekt und die (poststrukturalistische) Kritik

12. Subjektivität heute


Teil 4: Subjekt, Bildung und Humanismus

13. Die Rückkehr des Subjekts?

14. Humanistische Bildung: ein Ãśberblick
14.1 Historische Ansätze
14.2 Aktuelle Ansätze

15. Der „Tod des Menschen“ – das Ende des Humanismus?

16. Posthumanistische Bildung?


Schlussbemerkungen

Literatur