Zeitschrift kjl&m | Einzelausgaben
ISBN 978-3-96848-214-9 (für kjl&m-AbonnentInnen 15 EUR inkl. Versand)
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Produktbeschreibung
Wer liest, liest selten allein. Mit BookTok und Co. hat das gemeinsame Lesen neue Formen angenommen. Empfehlungen, Leseerfahrungen und Bewertungen werden öffentlich geteilt, kommentiert und weiterverbreitet. Auf diese Weise sind digitale Lesegemeinschaften entstanden, in denen vor allem junge Leser*innen Literatur nicht nur rezipieren, sondern selbst vermitteln, bewerten und literarische Kommunikation mitgestalten.
Der Band nimmt diese neuen Lesekulturen in den Blick und fragt, wie sich literarische Öffentlichkeit, Literaturkritik und literarische Wertungen im digitalen Miteinander verändern. Welche Rolle spielen emotionale Wertungen, Gemeinschaft und Fankultur? Wie prägen Plattformen und Algorithmen, was gelesen und sichtbar wird? Und welche Bedeutung haben digitale Lesegemeinschaften für die Kinder- und Jugendliteratur und ihre Vermittlung?
Die Beiträge untersuchen Social Reading aus unterschiedlichen Perspektiven: Sie beleuchten digitale Lesekulturen und Plattformlogiken, fragen nach Chancen und Herausforderungen für Literaturvermittlung und Literaturdidaktik und werfen einen historischen Blick auf die soziale Praxis des Lesens. Dabei geht es auch um die Frage, wie Social Reading zur Leseförderung beitragen kann.
Die wissenschaftlichen Beiträge werden durch Interviews mit Expert*innen aus dem Literaturbetrieb ergänzt. Damit verdeutlicht der Band: Social Reading steht für einen Wandel der literarischen Öffentlichkeit und für neue Formen der Teilhabe an Literatur.
Der Band nimmt diese neuen Lesekulturen in den Blick und fragt, wie sich literarische Öffentlichkeit, Literaturkritik und literarische Wertungen im digitalen Miteinander verändern. Welche Rolle spielen emotionale Wertungen, Gemeinschaft und Fankultur? Wie prägen Plattformen und Algorithmen, was gelesen und sichtbar wird? Und welche Bedeutung haben digitale Lesegemeinschaften für die Kinder- und Jugendliteratur und ihre Vermittlung?
Die Beiträge untersuchen Social Reading aus unterschiedlichen Perspektiven: Sie beleuchten digitale Lesekulturen und Plattformlogiken, fragen nach Chancen und Herausforderungen für Literaturvermittlung und Literaturdidaktik und werfen einen historischen Blick auf die soziale Praxis des Lesens. Dabei geht es auch um die Frage, wie Social Reading zur Leseförderung beitragen kann.
Die wissenschaftlichen Beiträge werden durch Interviews mit Expert*innen aus dem Literaturbetrieb ergänzt. Damit verdeutlicht der Band: Social Reading steht für einen Wandel der literarischen Öffentlichkeit und für neue Formen der Teilhabe an Literatur.
Inhaltsverzeichnis
Ina Brendel-Kepser/ Ines Heiser
Social Reading als Praxis digitaler Lesegemeinschaften
Eine Einführung
Gerhard Lauer
Fankulturen der Bookishness
Zum Forschungsfeld Social Reading
Digitale Lesekulturen und Plattformlogiken
Miriam Chisti/ Simone Gottschlich-Kempf
Ästhetik – Emotion – Interaktion: Dimensionen des Lesens auf BookTok
Christian Müller
Algorithmizität, Gemeinschaftlichkeit und Praktiken im Kontext von Social Reading
Stefanie Jakobi
(Nie) Wiederlesen? – Rainbow Rowells Eleanor & Park im Kontext sozialer Lektüreprozesse
„Die Welt der Literatur lebt. Und Booktok ist ihr Jungbrunnen“.
Interview mit Volker Weidermann
Communitys, Kritik und literarische Öffentlichkeit auf Social Media
Gschwind Christoph
Literarische Kommunikation in Leserunden der Plattform „Book Circle“
Caroline Frank
Feminismus auf BookTok?!
Laura Niebling/ Sven Stollfuß
Crazy Heartbreak-Bücher
Genre, Gender und Passionate Readership in den Social-Reading-Communities auf BookTok
Lily Tonger-Erk
#problematicauthors
Literaturkritik und Ethik auf BookTok aus rhetorischer Perspektive am Beispiel von Caroline Wahls 22 Bahnen
„Mir ist es wichtig, dass der Text immer Vorrang hat“. Interview mit der New Adult-Autorin Kathinka Engel
Social Reading, Vermittlung und Literaturdidaktik
Anna Ulrike Franken
Social Reading in der Grundschule
Die Leselandkarte als Verfahren individuellen und geteilten literarischen Verstehens
Sandra Scheffs
Social Reading als Chance für jugendliche Wenigleser?
Ivo Theele
Literarisches Verstehen fördern, Lesemotivation steigern
Lektürebegleitend gemeinsam als Klasse mit Instagram einen Roman erarbeiten
„Es war eine coole Erfahrung, uns als lesebegeisterten Jugendlichen Gehör zu verschaffen und damit etwas zu erreichen“.
Interview mit der Buchbloggerin Mirai Mens
Historische und kanonbezogene Perspektiven
Angelika Zirker
Social Reading historisch
Von tumblr.com zu Commonplace Books der englischen Frühen Neuzeit
Jennifer Witte
Kanonische Literatur & TikTok?
Literarische Wertungen auf Social Media und ihr didaktisches Potenzial für den Literaturunterricht
„Im Vordergrund steht vielmehr die Frage, welches Gefühl das Buch beim Lesen ausgelöst hat“.
Interview mit Iris Grißtede
Verzeichnis der Autor*innen
Social Reading als Praxis digitaler Lesegemeinschaften
Eine Einführung
Gerhard Lauer
Fankulturen der Bookishness
Zum Forschungsfeld Social Reading
Digitale Lesekulturen und Plattformlogiken
Miriam Chisti/ Simone Gottschlich-Kempf
Ästhetik – Emotion – Interaktion: Dimensionen des Lesens auf BookTok
Christian Müller
Algorithmizität, Gemeinschaftlichkeit und Praktiken im Kontext von Social Reading
Stefanie Jakobi
(Nie) Wiederlesen? – Rainbow Rowells Eleanor & Park im Kontext sozialer Lektüreprozesse
„Die Welt der Literatur lebt. Und Booktok ist ihr Jungbrunnen“.
Interview mit Volker Weidermann
Communitys, Kritik und literarische Öffentlichkeit auf Social Media
Gschwind Christoph
Literarische Kommunikation in Leserunden der Plattform „Book Circle“
Caroline Frank
Feminismus auf BookTok?!
Laura Niebling/ Sven Stollfuß
Crazy Heartbreak-Bücher
Genre, Gender und Passionate Readership in den Social-Reading-Communities auf BookTok
Lily Tonger-Erk
#problematicauthors
Literaturkritik und Ethik auf BookTok aus rhetorischer Perspektive am Beispiel von Caroline Wahls 22 Bahnen
„Mir ist es wichtig, dass der Text immer Vorrang hat“. Interview mit der New Adult-Autorin Kathinka Engel
Social Reading, Vermittlung und Literaturdidaktik
Anna Ulrike Franken
Social Reading in der Grundschule
Die Leselandkarte als Verfahren individuellen und geteilten literarischen Verstehens
Sandra Scheffs
Social Reading als Chance für jugendliche Wenigleser?
Ivo Theele
Literarisches Verstehen fördern, Lesemotivation steigern
Lektürebegleitend gemeinsam als Klasse mit Instagram einen Roman erarbeiten
„Es war eine coole Erfahrung, uns als lesebegeisterten Jugendlichen Gehör zu verschaffen und damit etwas zu erreichen“.
Interview mit der Buchbloggerin Mirai Mens
Historische und kanonbezogene Perspektiven
Angelika Zirker
Social Reading historisch
Von tumblr.com zu Commonplace Books der englischen Frühen Neuzeit
Jennifer Witte
Kanonische Literatur & TikTok?
Literarische Wertungen auf Social Media und ihr didaktisches Potenzial für den Literaturunterricht
„Im Vordergrund steht vielmehr die Frage, welches Gefühl das Buch beim Lesen ausgelöst hat“.
Interview mit Iris Grißtede
Verzeichnis der Autor*innen




