Kulturelle Bildung

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Eurozentrismus

Realitäten und Ideologien

München 2021 (Oktober), 240 Seiten
ISBN 978-3-96848-034-3
19,80 EUR
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Produktbeschreibung

Während Europa politisch und ökonomisch an Einfluss verliert, haben Ideen und Konzepte, die in Europa entstanden sind bzw. die man Europa zuschreibt, dennoch weiterhin weltweit Konjunktur. So wird die These aufgestellt und begründet, dass Europa den modernen Staat und den Kapitalismus erfunden habe. Ähnliche Debatten gibt es in Bezug auf die Menschenrechte, sodass sich die Frage stellt, mit welchem Recht man deren universelle Geltung unterstellen darf. Europakritische Positionen argumentieren auch damit, dass viele Errungenschaften mit brutaler Gewalt, mit Kolonialismus und Sklavenhandel erreicht wurden, oft genug legitimiert von europäischen intellektuellen Größen und Meisterdenkern. Das Buch analysiert daher positive und negative Zuschreibungen Europas in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Soziales und Kultur, um zu überprüfen, inwieweit der Vorwurf des Eurozentrismus berechtigt ist und welche Konsequenzen daraus folgen sollten.
 

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen

Einleitung: Was ist Eurozentrismus?


Teil 1: Eurozentrismus und Kapitalismus

1. Überblick

2. Was ist Kapitalismus?

3. Einzelne Elemente des Wirtschaftens und des Kapitalismus in ihrer Entwicklung

4. Kapitalismus in der Diskussion: Streitfragen und Theorieangebote

5. Der globale Kapitalismus


Teil 2: Politik und Eurozentrismus

1. Überblick

2. Politische Anthropologie

3. Der moderne (europäische) Staat

4. Zur Staatsbildung außerhalb Europas: Beispiel Afrika

5. „Regieren jenseits des Nationalstaates“?


Teil 3: Soziales, sozialer Wandel und die Rolle Europas

1. Überblick: die Genese der Moderne als kontingenter
Zufallsprozess

2. Annäherungen an die moderne Gesellschaft

3. Beispiel Afrika


Teil 4: Kultur und Eurozentrismus

1. Überblick

2. Philosophie und Wissenschaften: „Das Beste der Aufklärung bewahren!“

3. Kunst und Ästhetik


Teil 5: Der Mensch

1. Diskurse und Entwicklungen: Europa und Afrika

2. Zur Universalität der Menschenrechte

3. Bildung und Erziehung


Zur Aktualität des Eurozentrismus – Schlussbemerkungen


Literatur